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Spielideen mit Augenzwinkern

Der Steve-Modus: Auf königlichen Befehl!

Von Sascha Pierre Klein ·

Diese eine Nervensäge aus dem Arbeitsalltag. Ein königlicher Befehl. Und ein Gefangener namens Steve, dessen Strafzettel Du besser nicht zu lange liegen lässt.

Fiktiver Gefangener beim Hofschrubben neben einem königlichen Herold
Konzeptillustration zum Steve-Modus · fiktive Spielfiguren

Wer kennt ihn nicht: diesen einen Menschen auf der Arbeit, der einem einfach komplett auf den Sack geht. Tja. So einen hatte ich auch.

Und weil man aus Frust manchmal auch eine ziemlich schräge Spielidee machen kann, gibt es in meiner Vorstellung jetzt einen ganz besonderen Bewohner von Prison Engineer: Steve.

Die Spielfigur ist eine fiktive, überzeichnete Nervensäge. Der Name gehört hier zur Satire im Spiel – reale Personen werden weder vorgestellt noch zur Zielscheibe gemacht.

Seine Majestät hat einen Sonderauftrag.

Normalerweise hast Du mit Deinem Gefängnis schon genug zu tun: Mauern bauen, Wasser organisieren, Essen auf den Tisch bringen und den Laden irgendwie am Laufen halten.

Im Steve-Modus kommt noch eine Aufgabe dazu. Der König hat höchstpersönlich angeordnet, dass dieser ganz besondere Gefangene regelmäßig eine Strafe bekommt. Und königliche Befehle lässt man bekanntlich nicht einfach im Posteingang vergammeln.

Ob Steve heute den Hof schrubben oder eine andere lästige Strafarbeit übernehmen muss: Die Idee lebt vom überzeichneten mittelalterlichen Humor. Welche Strafen und Animationen am Ende tatsächlich ins Spiel kommen, steht noch nicht fest.

Steve vergessen? Dann wird der König ungemütlich.

Der besondere Kniff: Wenn die letzte Bestrafung zu lange zurückliegt, verliert man in diesem Modus das Spiel. Nicht, weil die Küche leer ist oder ein Ausbruch alles zerlegt hat. Sondern weil man den königlichen Sonderauftrag für Steve ignoriert hat.

Du könntest also gerade stolz Deine neue Produktionskette betrachten, während im Hinterkopf langsam die Frage auftaucht: „Moment mal … wann war Steve eigentlich das letzte Mal dran?“

Genau diese absurde Zusatzaufgabe soll den Reiz ausmachen: Mitten zwischen Versorgung, Bauplanung und Gefängnisalltag wartet ein sehr persönlicher königlicher Verwaltungsakt.

Ein kleines bisschen Seelenfrieden. xD

Ich muss ehrlich sagen: Allein die Vorstellung bringt schon ein bisschen Seelenfrieden. xD

Eine nervige Erinnerung wird zu einer fiktiven Figur und einer schrägen Herausforderung. Vielleicht kennt Ihr dieses Gefühl ja auch: Man hat einen anstrengenden Tag hinter sich – und im Spiel darf dann wenigstens ein königlicher Strafzettel zuverlässig abgearbeitet werden.

Eine Idee, die wir gemeinsam weiterdrehen können.

Der Steve-Modus ist eine Spielidee, noch keine bestätigte spielbare Funktion. Strafarten, Zeitabstände, Warnungen und Balancing sind offen. Zum Konzept gehört, dass Ihr den bevorstehenden Ablauf erkennen und rechtzeitig reagieren könnt.

Was meint Ihr: Welche harmlose, typisch mittelalterliche Strafarbeit passt zu einer solchen Nervensäge? Und welche königliche Meldung müsste erscheinen, wenn man Steve schon wieder vergessen hat?

Schreibt mir Eure Ideen. Vielleicht wird daraus der ungewöhnlichste Nebenauftrag dieses Gefängnisses.

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